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Über die Gemeinschaft namens WordPress

WordPress - eine besondere Gemeinschaft, hier ein Bild vom WordCamp Köln 2015

Gestern war ich bei einem WordPress Meetup. Es war das 60. Meetup in Köln – eine beeindruckende Zahl an Treffen und ein Beleg für das Engagement der Community.

Was ist WordPress? In aller Kürze: ein Open-Source-Content-Management-System, frei und kostenlos zu nutzen – und mehr als 30 Prozent aller Websites weltweit laufen laut W3Techs damit. Meine eigene Website übrigens auch, ich nutze die Design-Vorlage (das sog. “Theme”) Uku von Elmastudio.

Engagiert für WordPress – auf freiwilliger Basis

Die Gemeinschaft, die sich um WordPress entwickelt hat, erinnert mich an das Musketier-Prinzip „Einer für alle, alle für einen“. Im #10minBlog schrieb ich über den genossenschaftlichen Gedanken, den ich auch hier wiederfinde. Was mir besonders gefällt: Der Enthusiasmus der Community ist keineswegs vom Kenntnisstand abhängig.

So kamen gestern rund 50 Leute zusammen, vom Einsteiger bis zum Profi. Jede Frage ist willkommen, alle helfen sich gegenseitig mit Wissen und Erfahrungen. Das charakterisiert WordPress und beeindruckt mich immer wieder.

Wenn WordPress-Know-how allen offensteht…

Dass das Weitergeben von Know-how ganz selbstverständlich ist, zeigte gestern Phillip Roth, als er den bald erscheinenden Gutenberg-Editor für WordPress live vorstellte.

Exkurs: Mastodon

Matthias Kurz brachte spontan ein Thema mit, das für die auf Twitter sehr aktive WordPress-Community relevant ist: die alternative Plattform Mastodon. Vor Jahren hatte ich über Johannes Mirus von Bonn.digital bereits von Mastodon gehört, es damals (wie viele) für einen kurzfristigen Hype gehalten. Aktuell gibt es jedoch eine neue, starke Wanderungsbewegung Richtung Mastodon, um der Masse an unangenehmen, unangemessenen und auch unfassbaren Posts bei Twitter schlicht entkommen zu können.

Nach Matthias’ überzeugender Darstellung (und seinem Angebot einer Mastodon-Plattform für die WP-Community – auch das freiwillig und kostenfrei, danke!) bin ich dorthin. Tadaaaa: https://wp-social.net/@fraurupp. Ich werde Twitter weiter nutzen, meine Erfahrungen auf beiden Plattformen machen und sicher darüber schreiben.

…dann sollte im Gegenzug auch jeder etwas beisteuern

Im gestrigen Meetup wies Bego Mario Garde darauf hin, dass wirklich jeder zu WordPress beitragen kann. Entwickler-Know-how ist explizit nicht nötig. Und es erinnerte mich daran, dass auch ich der Community etwas zurückgeben kann… Wird passieren. Im Support-Forum vielleicht? Oder auf einem WordCamp? Ich überlege noch wie.

Info: Das Kölner WordPress-Meetup ist zu finden unter https://www.meetup.com/de-DE/WordPress-Meetup-Koln/ oder https://wpcgn.de/ (dort sind auch die Social-Media-Accounts verlinkt).

 

PS: Dies ist Beitrag 20 im #10minBlog, den ich als 30-Tage-Challenge schreibe. Heute habe ich das Zehn-Minuten-Signal, das das Schreib-Ende einläutet, wieder verstummen lassen. Am 3. August veröffentlichte ich den ersten Blogpost.

  1. Pingback: Klar bleibe ich bei RSS - FRAU RUPP

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