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Perspektivenwechsel – die Zielgruppe verstehen

Perspektivenwechsel - hier gezeigt am Blick durch eine Glaskugel

Kürzlich in einem Social-Media-Redaktionsteam-Meeting. Die Killer-Aussage taucht auf: “Das kommt mir alles so belanglos vor.” Also sprachen wir über den Perspektivenwechsel. Dass alles, was wir selber wissen und was uns interessiert, noch lange nicht das ist, was unsere Zielgruppe von unserem Unternehmen erfahren möchte.

Perspektivenwechsel hilft, den zukünftigen Dialog zu erfassen

Sich in die Sichtweise der Menschen zu versetzen, die wir erreichen möchten, sollte eine tägliche Übung sein – oder zumindest dann passieren, wenn die Content-Planung und -Realisierung erfolgen bzw. Dialog und Interaktion in Social Media anstehen.

In der Umsetzung ist das nicht immer einfach. Die eigene Wahrnehmung ist grundsätzlich subjektiv. Es braucht Vorstellungskraft, sich in die andere(n) Person(en) hineinzuversetzen und sich gleichzeitig zu objektivieren. Sich selbst als personifizierte Zielgruppe zu fragen: Was will ich über das Unternehmen erfahren? Was interessiert mich oder könnte mich unterhalten? Wie kann mir das Unternehmen ggf. helfen? Was möchte ich anderen über dieses Unternehmen berichten?

Personas als Stellvertreter

Der Perspektivenwechsel fällt leichter, wenn das Gegenüber deutlicher erkennbar ist. Eine sog. Persona ist ein Stellvertreter der Zielgruppe (es können auch mehrere sein, die zusammen genommen die Zielgruppe abdecken). Die Persona hat einen Namen und ein Gesicht (Stock-Fotos helfen meistens). Ihre Lebenssituation wird beschrieben: Berufsleben und Privatleben, Vorlieben und Erwartungen.

Über Personas werde ich sicher ein weiteres Mal schreiben. Zum Schluss nur noch so viel: Die Person, die jene Killer-Aussage vorbrachte, hat den Perspektivenwechsel vollzogen. Aus Sicht der Zielgruppe war dann vieles alles andere als belanglos.

 

PS: Anfang August nahm ich die 30-Tage-Challenge an, jeden Tag zehn Minuten zu einem beliebigen Thema zu schreiben. Heute ist Tag 18 19.

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