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Einmal tief durchatmen, bitte!

Durchatmen - dafür steht das Neon-Schild "just breathe"

Durchatmen ist so vielseitig. Nicht nur wenn der Sommer einmal Pause macht und drückende Hitze einem frischen Lüftchen weicht. Das ganze Jahr über und an jedem einzelnen Tag ist ein tiefer Atemzug für Aufbruch, Zäsur oder Abschluss perfekt einsetzbar. Ein bewusstes Atmen macht die jeweilige Situation, das Davor und das Danach spürbarer, nicht wahr?

Durchatmen mit langen und kurzen Parts

Je nach Anlass fällt das Durchatmen anders aus. Wenn ich an entsprechende Situationen denke, fällt mir auf und erinnere ich mich:

  • Vor einer größeren Aufgabe, dem Beginn eines Vortrags o.Ä. liegt der Schwerpunkt auf dem Einatmen. Luft schöpfen, um Kraft zu sammeln.
  • Wenn der Anlass darin besteht, zur Ruhe zu kommen oder eine bewusste Pause zu machen, ein Intermezzo, dann ist es eher ein tiefes und gleichmäßiges Ein- wie Ausatmen.
  • Etwas beendet oder auch “überstanden” zu haben, äußert sich dann im kurzen tiefen Atemholen und langen, mitunter stoßweisen Ausatmen. Der Entlastungsseufzer.

Sehr amüsant finde ich es, wenn ich bei einem Hund oder einer Katze eben jenen Entlastungsseufzer sehe. Nach dem Finden des richtigen Liegeplatzes mit der richtigen, bequemen Position kann – beginnend mit dieser Form von Durchatmen – die Ruhepause adäquat begonnen werden.

In Comics schaue ich selten rein. Vielleicht sollte ich doch mal einige durchblättern, ob und wie der Entlastungsseufzer umgesetzt ist. Denn mir fällt kein Wort ein, dass dieses Durchatmen lautmalerisch trifft. Eine sprachliche Herausforderung, für die die hier vorgesehenen zehn Minuten nicht ausreichen. Puh.

 

PS: Heute ist der dritte Samstag in der 30-Tage-Challenge des spontanen Losschreibens für zehn Minuten. Der #10minBlog begann am vorletzten Freitag.

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