Blog

Auszeit – die ersten zehn Minuten

Auszeit - Nachdenken mit Blick auf den Sternenhimmel

Als ich spontan einige Themen für meine 30-Tage-Challenge #10minBlog notierte, tauchte ohne großes Nachdenken der Begriff Auszeit auf. Da weiß ich jetzt schon, in Zeile 2, dass die zehn Minuten nicht ausreichen werden. Ich fange beim Schreiben an zu denken, die Uhr läuft.

Was die Suchmaschinen automatisch verknüpfen

Nicht die Definition von Auszeit interessiert mich gerade, sondern die Ergebnisse des Autovervollständigens in Suchmaschinen schaue ich mir an. Duckduckgo liefert zuerst “…im Kloster” und direkt danach “…nehmen”. Bing zeigt “…weltweit” und “… Kloster” an, Ecosia ebenfalls. Google als Ozeanriese der Internetmeere fördert “…Münster” und “…Wildeshausen” zutage (Wo liegt Wildeshausen?).

Für eine Auszeit scheint es immer raus zu gehen

Hinaus aus dem bisherigen Leben, aus dem Alltag. Ein Kloster scheint für die Suchmaschinennutzer (und/oder die Suchmaschinenoptimierer) das Ding schlechthin zu sein. Und ich denke gerade: Warum muss eine Auszeit weltweit stattfinden oder im Kloster – oder in Münster? Viel wichtiger erscheint mir das Wort “nehmen”. Eine bewusste Entscheidung, aktiv zu werden und etwas anders zu machen. Oder doch nichts anders?

Ich denke weiter nach, in weiteren zehn Minuten.

 

  1. Pingback: Auszeitdenken: Auszeit, die zweiten zehn Minuten - FRAU RUPP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.