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WordCamp Cologne: Mehr als 300 WordPress-Enthusiasten…

… und doch nur ein kleiner Bruchteil der Betreiber und Unterstützer der über 75 Millionen Websites, die mit WordPress laufen, kamen zum WordCamp.

Am 6. und 7. Juni fand das WordCamp Cologne statt, natürlich versehen mit einem Hashtag: #wccgn. Ein WordCamp ist eine informelle Community-Veranstaltung zu allen Themen rund um WordPress. Jeder vom Einsteiger bis zum Core-Entwickler kann teilnehmen. Organisiert wird ein WordCamp durch WordPress-Nutzer (und das großartige Orga-Team #wccgn hat einen beeindruckenden Job gemacht).

Jeder WordCamp-Teilnehmer ist ein Markenbotschafter

Als Marketing-Profi geht kaum ein Weg an WordPress vorbei – schließlich arbeitet fast ein Viertel des Internets damit. Das Tolle an dieser Web-Software für Websites, Blogs und Online-Shops: WordPress ist eine freie und kostenlos zu nutzende Software. Im Gegenzug kann jeder zu ihrer Qualität und Weiterentwicklung beitragen. Die Gemeinschaft, die sich um das Open-Source-Content-Management-System entwickelt hat, erinnert an das Musketier-Prinzip „Einer für alle, alle für einen“ und steht für mich in engem Zusammenhang mit dem genossenschaftlichen Gedanken. Besonders schön: Der Enthusiasmus ist keineswegs vom Kenntnisstand abhängig.

Marketing für WordPress – durch Vorleben und Know-how-Weitergabe

Vier parallele Sessions, davon eine in Englisch und eine auf Basis der BarCamp-Idee von den Teilnehmern kurzfristig vorab ausgewählt: eine Menge Input, und das von Freiwilligen gestemmt. Ein paar Schlaglichter kann ich hier werfen:

  • Heiko Mamerow gab einen praktischen Leitfaden, die eigene Website-Performance auf den Prüfstand zu stellen. Im Vorfeld des WordCamps hat er die Ladezeiten aller Websites der Teilnehmer ermittelt (und netterweise nur die Guten namentlich genannt). Sieben tolle Tipps, vom Server-Standort über die Optimierung der genutzten Bilder bis hin zum Komprimieren von Dateien und dem Seiten-Caching. Nutzerorientiert, pragmatisch, überzeugend.
  • Monika Thon-Saun hat die Organisation von Inhalten mit WordPress grandios mit ihrer Handtasche erklärt. Von der Hierarchie der Inhalte über die Sicherung der Daten bis hin zu einfachen oder mehrfachen Verknüpfbarkeit der Inhalte: Storytelling zum Thema Content-Management par excellence.
  • Bei Ellen Bauer und Manuel Espositos Vortrag war ich nicht unter den Live-Zuhörern, sprach jedoch zwischendurch mit ihnen. Ihnen konnte ich persönlich für meine eigene Website danken – denn frau-rupp.de basiert auf dem Theme Zuki (Edit April 2017: Theme Uku) von Elmastudio.
  • In Kirsten Schelpers Slot „Buzzword Information Architecture“ traf ich auf Gleichgesinnte: Erst Kernaussagen, Inhalte und Verknüpfungen innerhalb der Website festlegen und dann erst das passende Design entwickeln (oder das WordPress-Theme auswählen). Das spart Aufwand, Zeit, Nerven und Geld.

Ergänzung am 02.07.15: Viele Sessions sind zu finden unter http://wordpress.tv/event/wordcamp-cologne-2015/ – es werden weitere Videos folgen.

Nach dem WordCamp ist vor dem WordCamp

Vor Ort wurde der Staffelstab weitergereicht für das WordCamp 2016. In Nürnberg wird es – voraussichtlich am 16. und 17. April 2016 – seine Tore öffnen. Auf ins Frankenland zum Erweitern des eigenen WordPress-Horizonts. Und bis dahin halte ich mich auf dem Laufenden über die Vorbereitungen: https://nuremberg.wordcamp.org/2016/ und @WordCampNbg.

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